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Sonntag 13. September 2009

Ausflug der CSU in das Kloster Mallersdorf

Sonniger Tag an einem historischen Ort des Genusses

Der CSU-Ortsverband hatte sich bereits vor einiger Zeit das Kloster Mallersdorf als Ausflugziel gewählt. Da im Rahmen von regulären Klosterführungen nur ausgewählte Teile des Klosters zur Einsicht stehen, entschloss man sich, die Klosterführung im Rahmen des bundesweiten Projektes „Tag des offenen Denkmals“ wahrzunehmen, bei welchem vergangenen Sonntag ein breites Spektrum von „Historischen Orten des Genusses“ ihre Tore öffneten. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, wobei das Klosters Mallersdorf gerade im Jubiläumsjahr eine überwältigende Besucherschar anzog. Die stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Silvia Dollinger freute sich, dass sie eine Teilnehmergruppe von mehr als 40 Mitgliedern und Nichtmitgliedern aus Ergoldsbach im Namen des CSU-Ortsverbandes begrüßen konnte.

Im Rahmen der Klosterführung bestand die einmalige Möglichkeit, neben der Benediktinerabtei und dem Franziskanischen Kloster auch einige Betriebe und Außenbereiche zu besichtigen. Der Rundgang durch die Klosteranlage ermöglichte den Besuchern, sich ein Bild vom Leben und Arbeiten im Orden zu machen, so dass nicht nur ein Blick in klösterliche Räume und Anlagen, sondern auch in die Handwerksbetriebe Bäckerei, Metzgerei, Wäscherei oder die Landwirtschaft geworfen werden konnte. Hier zeigte sich, dass auch Klosterschwestern nicht nur von Luft und Gottesliebe allein leben, denn das Kloster beeindruckte nicht nur als imposantes, verwinkeltes Bauwerk, sondern auch durch eine stattliche Brauerei und bestens ausgestattete Küchen. In fachkundigen Führungen berichteten die hoch engagierten Schwestern an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten des Klosterbetriebes.

Besonderer Höhepunkt der Führung war sicherlich der noch sehr gut erhaltene Engelssaal, welcher durch seinehistorischen Malereien und Farbgestaltung die Besucher beeindruckte. Oftmals lenkten die Führungen den Blick auf Details, die dem ungeschulten Auge verborgen blieben. Dabei zeigte sich, dass auch Denkmalpflege, die die mühevolle Arbeit des Wiederherstellens und Erhaltens zum Ziel hat, viel mit Genuss zu tun. Dann nämlich, wenn die Ergebnisse für alle sichtbar werden und jeder sehen kann, dass sich der Einsatz von Geld, Arbeit und Fachwissen gelohnt hat und historische Bauwerke in neuem "alten" Glanz erstrahlen und Innen voller Leben stecken. Am Ende des Nachmittags nahmen viele Teilnehmer das Angebot zu einer gemeinsamen Einkehr im Klosterbräustüberl wahr, so dass man den Ausflug gemütlich und „mit Genuss“ gemäß dem Thema des diesjährigen Tags des Denkmals ausklingen lassen konnte.(SD)